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Haus am Kleistpark

Grunewaldstr. 6 -7
10823 Berlin
Tel.: 90 277-6964
Fax: 90 277-4613
Kontakt: Anita Jung
barrierefrei: nein
hausamkleistpark-berlin@t-online.de
www.hausamkleistpark-berlin.de
Di bis So 10 - 19 Uhr, Eintritt frei

Das Haus am Kleistpark ist der traditionsreichste, vielleicht sogar attraktivste Ausstellungsort im Bezirk Tempelhof-Sch√∂neberg. Seit 1967 finden in den drei etwa 300 m¬≤ gro√üen Herbarium-S√§len des ehemaligen "K√∂niglichen Botanischen Museums" Kunstausstellungen, Lesungen und kulturhistorische Ausstellungen statt. Gleichzeitig ist es Sitz des Kunstamts Tempelhof-Sch√∂neberg. Das Geb√§ude wurde 1880 fertig gestellt. Es geh√∂rte zum Botanischen Garten, dem heutigen Heinrich-von-Kleist- Park. Nach dem Umzug vom Botanischem Museum und Garten nach Berlin-Dahlem im Jahr 1907 erfuhr das Geb√§ude unterschiedliche √∂ffentliche Nutzungen. Heute beherbergt es die Leo Kestenberg Musikschule und seit 1967 das Kunstamt Sch√∂neberg, welches die Veranstaltungen im Haus am Kleistpark initiiert, organisiert und gestaltet. Schwerpunkte der Veranstaltungen sind Ausstellungen mit zeitgen√∂ssischer Kunst, kulturhistorische Ausstellungen und Ausstellungen mit aktueller und historischer Fotografie. Seit 1990 wird regelm√§√üig ein Fotopreis ausgeschrieben und zeitgen√∂ssische Fotografie mit einem Stipendium gef√∂rdert. Immer wieder thematisiert das Haus am Kleistpark die Zeit des Nationalsozialismus. Dabei gehen die drei oben genannten Schwerpunkte oft flie√üend ineinander √ľber. Es werden k√ľnstlerische Installationen gezeigt, die den heutigen Umgang mit dem Nationalsozialismus thematisieren oder kulturhistorische Ausstellungen mit k√ľnstlerischen Mitteln realisiert. Wichtiger Bestandteil des Konzeptes des Hauses am Kleistpark sind Kooperationen mit Institutionen, freien Tr√§gern und Gruppen im Bezirk, aber auch √ľberregionalen, teils internationalen Partnern. Eine regelm√§√üige Zusammenarbeit gibt es mit der Universit√§t der K√ľnste, insbesondere mit den benachbarten Fachbereichen in der Grunewaldstra√üe und mit der Karl-Hofer-Gesellschaft. Auch mit der Neuen Gesellschaft f√ľr Bildende Kunst und deren Arbeitsgruppen "Realismusstudio" und "Fotografie" verbindet das Haus am Kleistpark eine konzeptionelle N√§he.

Verkehrsanbindung: Bus M48, M85, 106, 187, 204, U7 Kleistpark

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